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Nachrichten

Ab dem Schuljahr 2026/27 können Schülerinnen und Schüler des Gymnasialzweiges neben Französisch und Latein auch Spanisch als zweite Fremdsprache ab Jahrgang 7 wählen. Die Gesamt- und Schulkonferenz haben der Einführung nach Abstimmung mit der Schülervertretung und dem Staatlichen Schulamt ausdrücklich zugestimmt. Mit Englisch wird weiterhin als erster Fremdsprache in Jahrgang 5 begonnen.
In den vergangenen Jahren war aus der Elternschaft wiederholt der Wunsch nach einem erweiterten Sprachenangebot geäußert worden. Mit der Einführung von Spanisch reagiert die Schule auf diese Nachfrage und stärkt zugleich ihr sprachliches Profil. Auf einem Elternabend der 6. Gymnasialklassen am 18.03.2026 werden das neue Angebot sowie der Einwahlmodus der künftig drei zweiten Fremdsprachen vorgestellt.
In der gymnasialen Oberstufe wird Spanisch weiterhin ab der E-Phase neu beginnend angeboten. Damit erhalten neben Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auch Schülerinnen und Schüler des Realschulzweiges beim Übergang in die Oberstufe die Möglichkeit, Spanisch als zweite Fremdsprache zu wählen. Ein modernes Lehrwerk wird derzeit von der Fachschaft ausgewählt und in das Curriculum integriert.
Die Ernst-Göbel-Schule freut sich, ihren Schülerinnen und Schülern künftig mit Spanisch, Französisch und Latein eine noch größere Wahlfreiheit im Fremdsprachenbereich zu bieten.

Auch in diesem Jahr feierte der 5. Jahrgang am 12.02.2026 gemeinsam mit seinen Klassenlehrkräften Fasching.
Kostümiert waren die Schülerinnen und Schüler als Axolotl, Security Guard, Harry Potter, Piraten, Entführte von Aliens, Skelette, Ketchup-Flasche, Schildkröte, Krümelmonster, Punk, Cowboys, Ninja Turtles und vieles mehr. Hier wurde der Kreativität freien Lauf gelassen.
Die ausgelassene Faschingsfeier fand in der Aula der Ernst-Göbel-Schule unter der Leitung von Ute Günther (Teamleitung), Fleur Boddenberg, Vera Encarnacao, Maria Hellmann, Anjali Friedrich und Julia Boll statt. Fanny Steiniger übernahm die Moderation des gesamten Abends und Jan Günther unterstützte neben vielen anderen tatkräftigen Helfern bei der Durchführung der Feier. Die Klassen durften Musikwünsche äußern und die Sound AG von Olaf Mönch gestaltete den Abend musikalisch. Sogar Live-Musik wurde geboten. Einige Mädchen aus der 5HRb traten sogar mehrfach mit einer eigens ausgedachten Choreografie auf der Bühne auf und sorgten damit für gute Stimmung.
Auch ein spezielles Programm wurde geboten, wobei die Schülerinnen und Schüler aktiv bei Spielen wie der „Ballonstaffel“ und „Stopptanz mit Aufgaben“ eingebunden wurden. Auch das „Schnürewettessen“  machte den Kindern Spaß und sie feuerten ihre Spieler kräftig an. Zuletzt gab es noch einen Kostümwettbewerb, bei dem das beste Kostüm gewählt wurde. Dieses Jahr gewannen zwei Mädchen mit Kostümen als Kleopatra und Beetlejuice. Teilnehmen konnte natürlich jeder, der wollte. Ein reichliches Buffet, gesponsert und beaufsichtigt von den Eltern des Jahrgangs, lud zum Stärken ein.
Diese Faschingsfeier zeigte wieder einmal, wie sehr sich die Ernst-Göbel-Schule für das Wohlergehen ihrer Schülerschaft engagiert und nicht nur das Lernen, sondern auch schulformübergreifend den Kontakt sowie Zusammenhalt durch gemeinsame Aktivitäten wie diese stärken möchte. Dabei standen das gemeinsame Erlebnis und die damit verbundene Freude im Vordergrund.
 
Text zum Foto: Viel Freude bei den Spielen auf der Faschingsparty an der EGS
 
Text und Foto: Anjali Friedrich
 

"Die großen Träume der Kinder sind die Sterne, die unseren Weg erleuchten; sie zeigen uns, dass alles möglich ist, wenn das Herz voller Hoffnung schlägt."

Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und mehr Spaß in den Schulalltag zu bringen, starteten an der EGS in diesem Schuljahr unter dem Motto "Wir Erleben Gemeinsam Schule" eine Reihe lustiger Aktionstage.

Im Januar fanden die Wünsch-dir-was-Tage statt, die sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften auf große Begeisterung stießen. Die Jugendlichen bekamen die Möglichkeit, ihre Wünsche für das Jahr 2026 auf bunte Satinbänder zu schreiben. Dabei reichten die Wünsche vom neuen Handy über bessere Noten und gute Schulabschlüsse bis hin zu privaten Wünschen wie glücklichen Eltern oder dem Wunsch nach der großen Liebe. Einige der Wünsche waren so schön und persönlich, dass die verantwortlichen Lehrkräfte, Frau Trapp und Frau Lauterfeld, zu Tränen gerührt waren. Diese bewegenden Momente zeigten wieder einmal mehr, wie wichtig es ist, den jungen Menschen Raum zu geben, ihre Träume und Hoffnungen auszudrücken.

Alle Bänder wurden dann in liebevoller Handarbeit von engagierten Lehrkräften auf eine lange Schnur geknotet und ließen so den Wunsch-Regenbogen entstehen. Die gesammelten Wünsche hängen nun quer über den Schulhof, flattern wunderschön anzusehen im Wind und gehen hoffentlich in Erfüllung.

Am Elternsprechtag konnten die Eltern die bunten Bänder bereits bestaunen und auch die Schülerinnen und Schüler erfreuen sich daran und stehen in der Pause in Grüppchen zusammen, schauen auf die flatternden Bänder und sprechen über ihre Wünsche, ihre Träume und ihre Zukunft. Die Aktion kann also als voller Erfolg bezeichnet werden.

Gemeinsam freuen sich die Verantwortlichen und die ganze Schulgemeinde auf viele weitere schöne Aktionen im Rahmen von "Wir Erleben Gemeinsam Schule".

 

Text: Aylin Lauterfeld

Bild: Anna-Sophia Trapp

Text zum Bild: Die Wünsche flattern im Wind.

 

 

 


 

 


 

Der sechste Jahrgang der Ernst-Göbel-Schule in Höchst i. Odw. freute sich am 03.02.2026 über den Besuch von Lijana Kaggwa, einer ehemaligen Finalistin bei Germany’s Next Topmodel, die sich inzwischen mit ihrem Verein Love Always Wins präventiv gegen Hass, Gewalt und Feindseligkeit für Liebe, Respekt und Menschlichkeit einsetzt. Dabei war die EGS die siebte von insgesamt neun Schulen des Odenwaldkreises, die sie besucht. Schulleiterin Marion Braun eröffnete die Veranstaltung und begrüßte zahlreiche Gäste. So waren unter anderem Vertreter der Polizeidirektion Odenwald, Elternvertreter, die Schulsozialarbeit, die Schulgesundheitsfachkraft, Vertreter des Schutzteams und des Medienschutzes der EGS, der stellvertretende Schulleiter Herr Benz, die Schulpsychologin Frau Laux, Herr Rathje vom „Netzwerk gegen Gewalt“ sowie Frau Ruppert und Frau Kelbert-Gerbig der Sparkasse anwesend. Besonderer Dank ging an die Sparkassenstiftung, die diese Veranstaltung durch Finanzierung ermöglichte. Souverän moderiert wurde die Veranstaltung von Hanna Sickinger und Leon Hinkel aus der Q4.
Lijana Kaggwa erzählte während der knapp zweistündigen Veranstaltung von ihren eigenen Erfahrungen mit Cybermobbing, zeigte einen Zusammenschnitt ihrer Teilnahme bei GNTM, die sie freiwillig im Finale beendete, erklärte, wie Geschichten zusammengeschnitten worden seien, die es so nie gegeben habe, und las dazu einige ihrer Erlebnisse aus ihrem Buch „Du verdienst den Tod“ vor.
Sie beschrieb aus persönlicher Erfahrung heraus, welche fatalen Auswirkungen Cybermobbing auf das Opfer haben kann und wie sie selbst damit lernte umzugehen. Dabei legte sie großen Wert darauf, die Kinder des Jahrgangs dort abzuholen, wo sie stehen, und ihren Vortrag interaktiv zu gestalten, indem sie mehrere Abfragen zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler durchführte. Besonders hervorgehoben wurde die Relevanz eines Hilfesystems, für das sich auch die Schutzfrauen vor Ort, Frau Oberle und Frau Rüddenklau der Polizei, aussprachen. Dabei machten sie deutlich, dass jede Beleidigung im Netz ebenso eine Straftat darstelle und als solche geahndet würde.
Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Vertretern der EGS sowie Frau Laux, der Polizei und Herrn Rathje statt. Dabei wurden die Fragen des sechsten Jahrgangs in die Runde gestellt und sowohl von rechtlicher als auch schulischer Seite bestmöglich beantwortet.
Die Botschaft, wie Frau Kaggwa am Ende der Veranstaltung zusammenfasste, bestehe darin, sich „auf positive Dinge zu konzentrieren“ und die Vielfalt zu akzeptieren. Andere Meinungen sollten toleriert werden.
Abschließend bot sich die Gelegenheit für alle Teilnehmenden, Autogramme von Frau Kaggwa zu erhalten, mit ihr ein Foto zu schießen und eine „Compliment Card“ sowie eine Motivationskarte mitzunehmen.
Als kooperative Gesamtschule freute sich die Ernst-Göbel-Schule als vielfältiges, buntes und heterogenes Lernumfeld über den präventiven Einsatz von Frau Kaggwa gegen Hass und Cybermobbing und möchte damit ein klares Statement setzen.
 
Text zum Foto: Lijana Kaggwa spricht vor dem sechsten Jahrgang der Ernst-Göbel-Schule.
 
Text und Foto: Anjali Friedrich