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- Zur Anmeldung von Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine oder für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat. Wir heißen Sie bei uns herzlich willkommen und finden individuelle Lösungen für den Besuch unserer Schule.

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Nachrichten

Auch in diesem Jahr verlassen anlässlich ihres bevorstehenden wohlverdienten Ruhestands zwei hochgeschätzte Lehrerinnen, Frau Gröss und Frau Geidel, die Ernst-Göbel-Schule. Am diesjährigen Sommerfest der Lehrkräfte wurden die Kolleginnen feierlich von den Fachschaften, dem Personalrat, dem Kollegium sowie der Schulleitung verabschiedet. Neben diesen Verabschiedungen ging auch die sozialpädagogische Fachkraft Monika Horcher, die seit 2006 in der Schulsozialarbeit der EGS arbeitet, in den Ruhestand. Dort leitete sie feste Gruppen und kümmerte sich stets mit großem Engagement um die ihr anvertrauten Kinder.
 
Antonia Gröss arbeitete von 1994 bis 2000 an verschiedenen Schulen. Dabei unterrichtete sie katholische Religion und war überwiegend im Kirchendienst tätig. Seit 1997 war sie dann bis heute an der EGS tätig und unterrichtete damit mehrere Jahrzehnte, anfangs auch fachfremd, an der EGS. Im Jahr 2003 wurde sie zur Studienrätin ernannt und erhielt durch den Aufbau der Oberstufe eine Planstelle für ihre Fächer katholische Religion und Politik und Wirtschaft. Ab 2012 war sie kommissarische Fachbereichsleiterin des Fachbereichs II und seit April 2019 Studiendirektorin zur Wahrnehmung von Schulleitungsaufgaben. Sie leitete als Schulleitungsmitglied den Fachbereich II. Trotz dieser vielfältigen und umfangreichen Aufgaben hatte Frau Gröss fast jährlich eine Klassenleitung inne, in den letzten Jahren in der 11. Klasse. Mit viel Humor, Menschlichkeit und Ruhe führte sie ihre Schülerinnen und Schüler durch den Schulalltag. Wenn sie nun in den Ruhestand geht, wird sie die Schülerinnen und Schüler sowie die Zusammenarbeit in verschiedenen Teams vermissen.
Myriam Geidel, gebürtige Französin, arbeitete seit 2005 an der EGS und unterrichtete in den 7. bis 11. Klassen Französisch. Seit 2008 bot sie ihre DELF-AG an und bereitete viele Generationen von Schülerinnen und Schülern jährlich auf die Prüfung und Erlangung der DELF-Zertifikate vor. Dabei ging ihr Engagement oftmals über den Regelunterricht hinaus. Auch für den Frankreich-Austausch setzte sie sich ein. Zwei Jahre lang unterrichtete sie auch Ethik an der EGS. Anfangs führte sie ihre Lehrtätigkeit ausschließlich im Gymnasialzweig aus, inzwischen ist sie nun bereits seit acht Jahren auch im Realschulzweig tätig. Besonders vermissen wird Frau Geidel nach eigener Aussage das Glück am Unterrichten, die lieben Kolleginnen und Kollegen sowie die Schönheit der Jugend.
 
Sowohl Frau Gröss als auch Frau Geidel hinterlassen große Fußstapfen in ihren Fachgebieten und werden der Schulgemeinschaft fehlen. Frau Horcher wird vor allem in der Schulsozialarbeit der EGS eine Lücke zurücklassen. Die Ernst-Göbel-Schule wünscht alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und dankt für ihr großes, über Jahrzehnte andauerndes Engagement zugunsten der EGS.
 
Text und Foto: Anjali Friedrich
Text zum Foto: Antonia Gröss (links) und Myriam Geidel (rechts) freuen sich gemeinsam mit Schulleiterin Marion Braun (Mitte) über den gelungenen Abschied.
 

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte, 

das Schuljahr 2025-26 neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns auf die verdienten Sommerferien. 

Auch in diesem Jahr haben sich durch den frühen Ferienbeginn die Termine und Aufgaben im 2. Schulhalbjahr zum Ende hin stark verdichtet – umso mehr danken wir Ihnen für Ihre Geduld, Ihre Unterstützung und Ihre Flexibilität. 

Herzlichen Dank für die gelungene Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Auch wenn es an der einen oder anderen Stelle nicht immer ganz „rund“ läuft, stehen wir stets in gutem Austausch und finden gemeinsam Lösungen. Wir setzen auch im nächsten Schuljahr auf ein vertrauensvolles Miteinander mit allen schulischen Gremien, damit wir unser Schulprofil weiterentwickeln und unsere Schulregeln optimieren können. 

Zum Schuljahresende verabschieden wir zwei sehr geschätzte Kolleginnen in den wohlverdienten Ruhestand: Frau Gröss und Frau Geidel haben unsere Schule über viele Jahre mit großem Engagement, pädagogischer Leidenschaft und menschlicher Zugewandtheit geprägt. Außerdem verabschieden wir Frau Horcher, unsere sozialpädagogische Fachkraft, die seit 2006 die Schulsozialarbeit in festen Gruppen geleitet hat und die ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen mit viel Herz, Sachverstand und pädagogischem Gespür gefördert hat. Sie alle hinterlassen Spuren – in den Köpfen und Herzen vieler Generationen von Schülerinnen und Schülern, im Kollegium und in der gesamten Schulgemeinschaft. Wir danken ihnen von Herzen für ihre geleistete Arbeit und wünschen ihnen für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Momente. 

Neu an Bord begrüßen wir Studiendirektorin Frau Christiane Schwermer, die ab dem kommenden Schuljahr als Mitglied der Schulleitung die Leitung des gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereichs von Frau Gröss übernehmen wird. Sie wechselt auf eigenen Wunsch vom Gymnasium Michelstadt zu uns. Wir freuen uns, mit ihr eine Kollegin mit hoher Expertise für die gymnasiale Oberstufe an die EGS zurückzugewinnen. Zudem wurde Herr Maximilian Kreidler, ein erfahrener Haupt- und Realschullehrer, zu uns versetzt. Er wird eine Hauptschulklasse im 7. Jahrgang leiten. Frau Silja Klingen hat sich erfolgreich auf eine ausgeschriebene Stelle an der EGS beworben und wird die anspruchsvolle Aufgabe übernehmen, die konzeptionelle Weiterentwicklung des Gymnasialzweigs pädagogisch, organisatorisch und im Fach Englisch zu gestalten. Wir heißen alle neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen! 

Im nächsten Schuljahr finden neue Wahlen zum Schulelternbeirat statt. Hierzu erhalten Sie weitere Informationen zum Ablauf von unserer Schulelternbeiratsvorsitzenden Frau Müller. 


Hier noch einige Informationen und Termine zum Start nach den Sommerferien

An folgenden Tagen finden die zentralen Elternabende zum neuen Schuljahr statt: 

Elternabend Q1: 25.08.2026, 19.00 Uhr, Mensa 

Elternabend E1: 27.08.2026, 19.00 Uhr, Mensa 

Elternabend 5. Klassen: 01.09.2026, 19.00 Uhr, Mensa 

Elternabend G10/R10 Übergänge: 08.09.2026, 19.00 Uhr, Mensa 


Organisation der ersten Unterrichtswoche im Schuljahr 2026/27 

Klassen 5: Aufnahmefeier am Montag, 10.08.2026, um 16.00 Uhr im Bürgerhaus Höchst i. Odw. 

Dienstag, 11.08.2026 um 8.00 Uhr Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst in der Kath. Kirche in Höchst, anschließend Klassenunterricht von 09.20 – 11.55 Uhr (3. – 5. Stunde) 

Mittwoch, 12.08.2026, bis Freitag, 14.08.2026: 

Regelschule: Einführungswoche im Klassenverband 1. – 5. Std. 

Förderschule: Einführungswoche im Klassenverband 2. – 5. Std. 

Klassen 6: Montag, 10.08.2026: 1.– 6. Std. Klassenunterricht: 

Ab Dienstag, 11.08.2026: Unterricht nach Plan 

R8: Montag, 10.08.2026: 1,/2. Std. KL, ab 3. Std. Unterricht nach Plan 

Dienstag, 11.08.2026: 2. – 5. Std. KL: Kennenlerntag BSO 

R9: Montag, 10.08.2026: 2. – 5. Std. KL: 

Ab Dienstag, 11.08.2026: Unterricht nach Plan 

Alle anderen Klassen Sek1: Montag, 10.08.2026: 1. – 2. Std. Klassenunterricht, ab 3. Std. Unterricht nach Plan 

E-Phase: Montag, 10.08.2026: 7.30 Uhr: Klasseneinteilung in der Mensa 

anschließend Tutorenunterricht und Projekt bis zur 6. Std. 

Dienstag bis Freitag: Projekttage und Kennenlernfahrt gemäß Wochenplan. 

Q-Phase: Montag, 10.08.2026: 1. – 2. Std. Tutorenunterricht, Einteilung nach Aushang 

ab 3. Std. Unterricht nach Plan, Nachmittagsunterricht entfällt 

In den ersten beiden Schulwochen entfällt der Nachmittagsunterricht für die Jahrgänge 5 – 10. 

Arbeitsgemeinschaften beginnen ab der 4. Schulwoche. 

Eine Ganztagsbetreuung bis 16.30 Uhr ist ab dem ersten Schultag nach erfolgter Anmeldung möglich. 

Das neue Anmeldeformular finden Sie auf der Homepage: Ganztag


Bewegliche Ferientage, Ferien im Schuljahr 2026/27 

Folgende vier Tage im Schuljahr 2026/27 sind als bewegliche Ferientage unterrichtsfrei: 

Montag, 08.02.2027 Rosenmontag 

Dienstag, 09.02.2027 Faschingsdienstag 

Freitag, 07.05.2027 Tag nach Christi Himmelfahrt 

Freitag, 28.06.2027 Tag nach Fronleichnam 

Ferientermine im Schuljahr 2026/27: 

Herbstferien 2026 05.10. – 17.10.2026 

Weihnachtsferien 2026 23.12.2026 – 12.01.2027 

Zeugnisausgabe 1. Hj. 30.01.2026 

Osterferien 2027 22.03. – 02.04.2027 

Sommerferien 2027 28.06. – 06.08.2027 

Pädagogischer Tag (unterrichtsfrei): in Planung 

Fototermin: 14.– 18.09.2026 

Elternsprechtag: 19.02.2027, 16.00 – 19.00 Uhr 

Girls‘ and Boys‘ Day: 22.04.2027 


Prüfungstermine im Schuljahr 2026/27 

Präsentationsprüfung R10: 

08.12. – 14.12.2026 (Generalprobe: 07.12.2026) 

Projektprüfung H9: 

29.10. – 30.10.2026 (Generalprobe: 28.10.2026) 

schriftliche Abschlussprüfungen R10, H9: 

Haupttermin: 10.05. – 14.05.2027 

Nachtermin: 01.06. – 03.06.2027 

Schriftliche Abiturprüfungen: 

Haupttermin: 15.04. – 05.05.2027 

Nachtermin: 18.05. – 03.06.2027 

 

Nun blicken wir auf die anstehenden Sommerferien – eine Zeit der Erholung, der Entspannung und hoffentlich vieler schöner Erlebnisse für Sie und Ihre Familien. Wir freuen uns darauf, Ihre Kinder nach den Ferien gesund und mit frischer Energie wiederzusehen. 

Herzliche Grüße 

Gez.- Marion Braun, Direktorin 

Am 19. Juni 2026 fand die akademische Feier der Abschlussklassen 10Ra, 10Rb und 9Ha sowie 9Hb der Ernst-Göbel-Schule im Bürgerhaus Höchst i. Odw. statt.
Die Schulband MUSIX unter der Leitung von Herrn Link stimmte die Gäste während des Sektempfangs mit feierlicher Musik auf die Zeugnisvergabe ein.
Federführend wurde die Veranstaltung von Frau Grewe und einigen Freiwilligen des Jahrgangs geplant. Zahlreiche Lehrkräfte waren der Einladung des Jahrgangs gefolgt und wohnten der Zeugnisvergabe bei. Herr Hillerich moderierte die Veranstaltung und hatte selbst einige Klassen der Abgänger unterrichtet, zum Teil sogar seit der 5. Klasse. Schulleiterin Marion Braun eröffnete die Veranstaltung nach dem feierlichen Einlauf aller Schülerinnen und Schüler und richtete Grußworte an alle Anwesenden, darunter Eltern, Freunde, Verwandte, Lehrkräfte und Gemeindevertreter. Sie gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und machte deutlich, dass jeder und jede stolz auf sich sein könne und diesen wichtigen Lebensabschnitt feiern müsse. Von 74 Schülerinnen und Schülern verteilt auf vier Klassen erreichten 46 einen qualifizierenden Abschluss. Frau Braun erklärte, dass in unserer Gesellschaft Menschen mit unterschiedlichen Talenten notwendig seien und alle Stärken ihren Platz fänden. Man brauche Mut, Neues auszuprobieren und gemeinsam Erinnerungen zu schaffen. Besonderer Dank ging sowohl an die Klassenlehrkräfte Matthias Gerhard (9Ha), Mert Sahin (9Hb), Rieke Grewe (10Ra) und Matthias Trumpfheller (10Rb) als auch an Haupt- und Realschulzweigleiterin Frau Ditscherlein, die Schulband, Schulleitungsmitglied Herrn Hillerich für Technik und Moderation und die Gemeinde Höchst für die kostenfreie Nutzung des Bürgerhauses. Darüber hinaus wurden die Vorbereitung und das Buffet von den Klassen 9Ra, 9Rb und 8Ha übernommen. Mit einem Zitat von Nelson Mandela schloss Frau Braun ihre Rede: „Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist.“ Dabei verwies sie darauf, dass alle auf ihre Fähigkeiten vertrauen und ihren Weg mit Mut und Zuversicht gehen sollten.
Stellvertretend für Bürgermeister Jens Fröhlich wandte Kommunalpolitiker und Lehrer Niklas Kirsch das Wort an die Absolventinnen und Absolventen und wünschte allen viele neue, schöne Erfahrungen bis zum Jahrgangstreffen in 10 Jahren und gratulierte herzlich zum bestandenen Abschluss.
Nacheinander wurden dann die Zeugnisse vergeben, wobei jeweils das beste Sozialverhalten geehrt wurde, und sowohl die Klassenlehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler richteten emotionale Worte verbunden mit vielen schönen Erinnerungen an das Publikum und dankten sich gegenseitig für die gemeinsam verbrachte Zeit und die damit verbundenen Erfahrungen. Dabei wurden die gegenseitige Wertschätzung und der Respekt füreinander sehr deutlich. Jede Klasse zeigte abschließend noch einen kurzen Videobeitrag von sich oder ihrer Abschlussfahrt.
Zum Schluss bedankte sich Frau Braun für den gelungenen Nachmittag und wünschte allen Absolventinnen und Absolventen auf ihrem weiteren Lebensweg im Namen der Ernst-Göbel-Schule alles Gute.
 
Text und Foto: Anjali Friedrich
 
Text zum Foto: Stolze Absolventinnen und Absolventen

Am 20. Juni 2026 fand in der Heinrich-Böhm-Halle in Breuberg Sandbach die diesjährige Abiturfeier mit Verleihung der Abiturzeugnisse der Ernst-Göbel-Schule statt. Nach einem kurzen Videoausschnitt des Abiturjahrgangs und dem feierlichen Einlauf der 106 Abiturientinnen und Abiturienten übergaben die Moderatoren Hanna Sickinger und Leon Hinkel an Schulleiterin Marion Braun. Frau Braun begrüßte alle Anwesenden herzlich und gratulierte allen Abiturientinnen und Abiturienten zum bestandenen Abitur. Sie begrüßte neben den Abiturientinnen und Abiturienten auch die Vertreterin der Stadt Breuberg Ute Kowarschik und Bürgermeister Schindler von Lützelbach. Frau Braun dankte allen Unterstützern der Kinder, den Lehrkräften, insbesondere den Tutoren Herrn Kohl, Herrn Kreh, Herrn Karg, Frau Altenhöfer, Frau Michlik und Frau Salyova, sowie Studienleiter Rüdiger Wehde. Dieser setze sich immer für die Belange der Schülerinnen und Schüler ein und führe sie dadurch maßgeblich mit zum Abschluss. Frau Braun beschrieb die Relevanz der Offenheit, Lernbereitschaft und Veränderungsbereitschaft für den neuen bevorstehenden Lebensabschnitt, der sowohl als Herausforderung als auch Chance wahrgenommen werden kann. Die Pläne seien dabei nicht entscheidend, sondern gutes Urteilsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Orientierung. Die Abiturientinnen und Abiturienten sollten ihre Bildung als Kompass und Orientierung nutzen, um diese Kompetenzen zu stärken. Sie rief dazu auf, die Welt etwas besser zurückzulassen, als man sie vorfand und mit Respekt, Vielfalt und Toleranz Verantwortung für das Handeln zu übernehmen und wünschte dem gesamten Jahrgang abschließend alles Gute.
Ute Kowarschik, Stadträtin der Stadt Breuberg, vertrat die Breuberger Bürgermeisterin Deirdre Heckler und gratulierte ebenfalls herzlich zum Abitur. Sie wünschte allen viel Mut, Neugier und Zuversicht für den neuen Lebensabschnitt und hofft, dass alle ihre Zukunft aktiv mitgestalten. Abschließend richtete sie sowohl von Breuberg, als auch von Bürgermeister Jens Fröhlich (Höchst) und Tassilo Schindler (Lützelbach) Grüße aus.
Im Anschluss wurden die Abiturienten mit dem besten Abiturdurchschnitt geehrt. Zwei Abiturienten und eine Abiturientin wurden deshalb für die Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen. Alle drei Zeugnisse liegen weit unter einem Schnitt von 1,0. Das beste Zeugnis wies einen Schnitt von 0,739 auf. Die Nachkommastellen entsprechen den letzten drei Zahlen der Höchster Postleitzahl, wie der Abiturient feststellte.
Auch Herr Wehde ließ es sich dieses Jahr nicht nehmen, eine Rede zu Ehren des Abiturjahrgangs zu halten und führte verschiedene statistische Daten zu den anwesenden Eltern, Kindern und deren Investitionen aus. Dabei stellte er am Ende fest, dass die beste Investition der Eltern die Kinder seien und erklärte seine Theorie mit dem chemischen Maß der Entropie, dem Maß der Unordnung, denn der Sinn des Lebens bestehe in Investition und Verbrauch, wobei man stets kritisch, nett und humorvoll bleiben sollte.
Für musikalische Abwechslung sorgte Tobias Körbel, der mehrfach mit seiner Gitarre auftrat und das Publikum trotz der Hitze begeisterte.
Nacheinander wurden dann die Zeugnisse der fünf Tutorien verliehen und es gab auch dieses Jahr wieder mehrere Preise aus den Fächern Politik und Wirtschaft, Ethik, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Englisch, Deutsch und Darstellendes Spiel.

Der Durchschnitt des Abiturs in Höchst liegt dieses Jahr bei 2,3 und von den 106 Abiturientinnen und Abiturienten haben 35 eine Eins vor dem Komma und 55 eine Zwei. Ein besonderer Auftritt gelang dem Männerballett, bestehend aus Lehrern und Schülern des Abiturjahrgangs, das mit seiner Darbietung das Publikum belustigte.
Den zweiten Teil der Veranstaltung moderierten Mara Körbel und Gianna Burkhardt. Moritz Fischer, amtierender Schulsprecher der EGS erhielt neben zahlreichen anderen Ehrungen den Sozialpreis. Schulleiterin Marion Braun hob sein großes und stetiges Engagement für die Schulgemeinde heraus, das die Schulentwicklung nachhaltig prägte. Emotional wurde es besonders bei der Rede von Lehrer Dragi Vrancic, der einen Teil des Abiturjahrgangs von der fünften Klasse an begleiten durfte. Er beschrieb, wie er die Kinder in der fünften Klasse wahrnahm, wie er ihren Lebensweg begleitete und feststellte, dass sie enorm schnell gewachsen seien. Auch er wünschte ihnen Mut, Zuversicht und Vertrauen in sich selbst und betonte, dass jeder einzigartig und bunt sei und er hofft, dass sie das Leben besser, schöner und menschlicher machen werden. Abschließend stellte er fest: „Ihr wart, ihr seid, ihr bleibt für mich: meine Kinder.“
Neben den Tutoren, die selbst eine kleine Showeinlage für ihre Schülerinnen und Schüler einstudiert hatten, kamen zum Schluss auch noch einmal die Schülerinnen und Schüler selbst zu Wort. Moritz Fischer und Chantal Marques da Costa bedankten sich stellvertretend für den Abiturjahrgang bei allen Anwesenden für die tatkräftige Unterstützung und ließen ihre Schulzeit Revue passieren, darunter Klassenfahrten, die Corona-Zeit, Maskenpflicht an Schulen, die KS-Partys, die Studienfahrt und das Abitur. Sie bedankten sich für die Unterstützung und wünschten sich Mut für eigene Entscheidungen, stolz auf die eigenen Leistungen zu sein und den eigenen Weg zu gehen.
Die Ernst-Göbel-Schule freut sich, wieder einen Jahrgang von Abiturientinnen und Abiturienten zu entlassen, und wünscht allen auf ihrem zukünftigen Lebensweg alles Gute.
 
Text und Foto: Anjali Friedrich
Text zum Foto: Jubelnde Abiturientinnen und Abiturienten 2026

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