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Nachrichten

Was machen Gynäkologen oder Urologen eigentlich und was bitte ist Endometriose? Diese und viele weitere Fragen wurden mit der Klasse 5Gc der Ernst-Göbel-Schule in Höchst auf spielerische und sehr unterhaltsame Weise erörtert. Die freiberuflich tätige, gebürtige Ober-Ramstädterin Janina Warnk motivierte in ihrem Workshop die Schülerinnen und Schüler, sich mit dem Thema Menstruation auseinanderzusetzen, denn damit sei jeder Mensch konfrontiert, würde es ihn/sie selbst ja auch ohne die Menstruation der Frau gar nicht geben!
Die Klasse wurde motiviert, über natürliche Vorgänge wie Pubertät und Menstruation ins Gespräch zu kommen und lernte sicherlich nicht nur Interessantes über die natürlichen Vorgänge selbst, sondern auch darüber, dass fast jeder junge Mensch zunächst etwas gehemmt ist, über manche Themen mit anderen, selbst mit den eigenen Klassenkameraden, offen zu sprechen. Janina Warnk gelang es jedoch u.a. durch spielerische Formen wie ein Quiz oder unterhaltsame Gruppenratespiele, diese Hemmungen in der Klasse schnell abzubauen und sie schülergerecht zu informieren. Neben coolen Sprüchen und einem zum Thema passenden Outfit der Moderatorin trugen dazu auch die Schülergruppe ansprechenden Musikeinlagen sowie die Kenntnisse darüber, was Jugendliche in diesem Alter gern in ihrer Freizeit tun, bei. So entsprach der gelungene Workshop von Janina Warnk durchaus dem Anspruch der Kulturschule, auch naturwissenschaftliche Themen mit ästhetischen Zugängen und viel Bewegung zu bearbeiten!
 
Text und Foto: Kerstin Knapp

Landrat Matiaske bedankt sich für „spannendes und inspirierendes“ Kunstwerk

Im Rahmen der Praxistage nach den Osterferien haben drei Schülerinnen der E-Phase aus einem Kunst-Kurs der Höchster Ernst-Göbel-Schule (EGS) unter der Leitung von Oberstufenleiter Rüdiger Wehde ein modernes Gemälde gestaltet. In einer kleinen Feierstunde wurde das Gemälde jüngst Landrat Frank Matiaske im Haus der Energie in Erbach übergeben. Es wird an einem Ehrenplatz im meistbesuchten Raum der Abteilung die Wand schmücken und zu einer guten Raumatmosphäre beitragen.
 
Das besondere Gemälde wurde von den zukünftigen Kunst-Leistungskursteilnehmerinnen Jana Lautenschläger, Berin-Su Tunahan und Almira Yener gestaltet. Dabei wurden die Acrylfarben mit Malspachteln pastös auf eine hellgelb grundierte Leinwand im kubistisch-abstrakten Stil aufgetragen. Das Motiv soll an die Landschaft des Odenwalds am frühen Morgen erinnern, weshalb das Gemälde den Titel „Frühlingsnebel im Mümlingtal“ trägt.
 
Landrat Frank Matiaske zeigte sich sehr erfreut und beschrieb das Gemälde als „spannend und inspirierend“. Vor allem die Farben gefallen ihm gut. Er ist mit seiner Abteilung kürzlich in das Haus der Energie gezogen, wo ein flexibles Bürokonzept umgesetzt wurde. Umso wichtiger sei der Gemeinschaftsraum, in dem das Gemälde nun hängt.
 
Er beschrieb die Relevanz zeitgenössischer, im Odenwald ansässiger Künstlerinnen und Künstler wie Rebecca Horn und dankte den jungen Künstlerinnen für die Gestaltung des Gemäldes. Als Zeichen der Wertschätzung teilte er jedem ein kleines Präsent aus. Auch Sebastian Weyrauch, Leiter der Schulverwaltung, lobte neben weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Werk der Schülerinnen, die sich darüber freuten, dass ihr Gemälde auf positive Resonanz stieß.
 
Besonders interessant für die Schülerinnen war ein anschließender kleiner Rundgang durch die Abteilung. Die EGS wünscht dem Landrat ein gutes Arbeitsklima im neu gestalteten Gemeinschaftsraum und viel Freude an dem Kunstwerk.
 
EIN FOTO:
„Frühlingsnebel im Mümlingtal“: So heißt das Gemälde der Schülerinnen Berin-Su Tunahan, Almira Yener und Jana Lautenschläger (von links). Gemeinsam mit ihrem Kunst-Lehrer, Oberstufenleiter Rüdiger Wehde (rechts), haben sie es Landrat Frank Matiaske (zweiter von links) übergeben. Darüber freut sich auch der Leiter der Schulverwaltung, Sebastian Weyrauch. Das Kunstwerkt ziert nun einen Gemeinschaftsraum in den neuen Räumen der Abteilung des Landrats. Foto Anjali Friedrich/Ernst-Göbel-Schule

AUSSTELLUNG ZEIGT AN HÖCHSTER SCHULE, WIE WIR IN ZUKUNFT ARBEITEN

Schülerinnen und Schüler der Ernst-Göbel-Schule lernen spielerisch, wie KI, Robotik oder Big Data ihren künftigen Berufsalltag verändern.

Technik bestimmt immer mehr, wie wir arbeiten. Für Schülerinnen und Schüler, die kurz vor dem Start ins Berufsleben stehen, werden digitale Kompetenzen zu einem wichtigen Faktor. Worauf es ankommt, zeigt die mobile Initiative Deine Zukunft #REAL:DIGITAL des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen, die seit 2022 in Hessen unterwegs ist. Von 11. bis 13.05.2026 kommen zwei Coaches mit einer Mitmachausstellung an die Ernst-Göbel-Schule in Höchst. Angemeldete Klassen erhalten bei 90-minütigen Workshops Einblicke in den Wandel der Arbeitswelt. Unter Einsatz von Verschlüsselung, Big Data und anderen digitalen Technologien lösen sie an acht Digi-Stationen spielerisch gestaltete Aufgaben und lernen auf diese Weise, dass die Digitalisierung nahezu alle Berufe beeinflusst.

 

Die Ernst-Göbel-Schule ist mit rund 1.200 Schülerinnen und Schülern sowie 125 Lehrkräften und pädagogischem Personal eine sehr große Schule. Dabei erstreckt sich das Schulgelände auf drei große Gebäude und eine Sporthalle. Eine weitere Sporthalle, die unter anderem für den Schulsport genutzt wird, befindet sich in fußläufiger Umgebung der Schule. Mitunter kommt es vor, dass sich Schülerinnen und Schüler beim Sport oder anderweitig verletzen, die Wege zur Schulgesundheitsfachkraft und ausgebildeten Krankenschwester Anika Weber können aber sehr lang sein. Deshalb plante Frau Weber bereits seit Längerem, für verletzte Schülerinnen und Schüler, die nur eingeschränkt gehfähig sind, einen Rollstuhl anzuschaffen.
 
Vor den Osterferien wurde Frau Weber von Adrian Knecht vom DRK Odenwaldkreis darüber informiert, dass es ein Sonderbudget für die Schulsanitätsdienste gebe und sie Bedarfsmaterial auflisten solle. In diesem Rahmen bat sie um ein Angebot für einen Rollstuhl beim Sanitätshaus Lock in Höchst i. Odw, das inzwischen seit 50 Jahren besteht. Statt aber ein Angebot zu versenden, wurde Frau Weber mitgeteilt, dass Rainer Lock, Inhaber des Sanitätshauses, entschieden habe, der Schule den Rollstuhl zu spenden.
Umso erfreulicher war nun die Übergabe des Rollstuhls am 5. Mai 2026. Auch Schulleiterin Marion Braun freute sich mit Frau Weber über die großzügige Sachspende, testete die Funktionen des Rollstuhls und bedankte sich herzlich bei Herrn Lock, der damit einen wichtigen Beitrag zur Schulgesundheit leistete.
 
Text und Foto: Anjali Friedrich
Text zum Foto: Rainer Lock übergibt den Rollstuhl an Schulleiterin Marion Braun (rechts) und Schulgesundheitsfachkraft Anika Weber (links).

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