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Nachrichten

Landrat Matiaske bedankt sich für „spannendes und inspirierendes“ Kunstwerk

Im Rahmen der Praxistage nach den Osterferien haben drei Schülerinnen der E-Phase aus einem Kunst-Kurs der Höchster Ernst-Göbel-Schule (EGS) unter der Leitung von Oberstufenleiter Rüdiger Wehde ein modernes Gemälde gestaltet. In einer kleinen Feierstunde wurde das Gemälde jüngst Landrat Frank Matiaske im Haus der Energie in Erbach übergeben. Es wird an einem Ehrenplatz im meistbesuchten Raum der Abteilung die Wand schmücken und zu einer guten Raumatmosphäre beitragen.
 
Das besondere Gemälde wurde von den zukünftigen Kunst-Leistungskursteilnehmerinnen Jana Lautenschläger, Berin-Su Tunahan und Almira Yener gestaltet. Dabei wurden die Acrylfarben mit Malspachteln pastös auf eine hellgelb grundierte Leinwand im kubistisch-abstrakten Stil aufgetragen. Das Motiv soll an die Landschaft des Odenwalds am frühen Morgen erinnern, weshalb das Gemälde den Titel „Frühlingsnebel im Mümlingtal“ trägt.
 
Landrat Frank Matiaske zeigte sich sehr erfreut und beschrieb das Gemälde als „spannend und inspirierend“. Vor allem die Farben gefallen ihm gut. Er ist mit seiner Abteilung kürzlich in das Haus der Energie gezogen, wo ein flexibles Bürokonzept umgesetzt wurde. Umso wichtiger sei der Gemeinschaftsraum, in dem das Gemälde nun hängt.
 
Er beschrieb die Relevanz zeitgenössischer, im Odenwald ansässiger Künstlerinnen und Künstler wie Rebecca Horn und dankte den jungen Künstlerinnen für die Gestaltung des Gemäldes. Als Zeichen der Wertschätzung teilte er jedem ein kleines Präsent aus. Auch Sebastian Weyrauch, Leiter der Schulverwaltung, lobte neben weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Werk der Schülerinnen, die sich darüber freuten, dass ihr Gemälde auf positive Resonanz stieß.
 
Besonders interessant für die Schülerinnen war ein anschließender kleiner Rundgang durch die Abteilung. Die EGS wünscht dem Landrat ein gutes Arbeitsklima im neu gestalteten Gemeinschaftsraum und viel Freude an dem Kunstwerk.
 
EIN FOTO:
„Frühlingsnebel im Mümlingtal“: So heißt das Gemälde der Schülerinnen Berin-Su Tunahan, Almira Yener und Jana Lautenschläger (von links). Gemeinsam mit ihrem Kunst-Lehrer, Oberstufenleiter Rüdiger Wehde (rechts), haben sie es Landrat Frank Matiaske (zweiter von links) übergeben. Darüber freut sich auch der Leiter der Schulverwaltung, Sebastian Weyrauch. Das Kunstwerkt ziert nun einen Gemeinschaftsraum in den neuen Räumen der Abteilung des Landrats. Foto Anjali Friedrich/Ernst-Göbel-Schule

AUSSTELLUNG ZEIGT AN HÖCHSTER SCHULE, WIE WIR IN ZUKUNFT ARBEITEN

Schülerinnen und Schüler der Ernst-Göbel-Schule lernen spielerisch, wie KI, Robotik oder Big Data ihren künftigen Berufsalltag verändern.

Technik bestimmt immer mehr, wie wir arbeiten. Für Schülerinnen und Schüler, die kurz vor dem Start ins Berufsleben stehen, werden digitale Kompetenzen zu einem wichtigen Faktor. Worauf es ankommt, zeigt die mobile Initiative Deine Zukunft #REAL:DIGITAL des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen, die seit 2022 in Hessen unterwegs ist. Von 11. bis 13.05.2026 kommen zwei Coaches mit einer Mitmachausstellung an die Ernst-Göbel-Schule in Höchst. Angemeldete Klassen erhalten bei 90-minütigen Workshops Einblicke in den Wandel der Arbeitswelt. Unter Einsatz von Verschlüsselung, Big Data und anderen digitalen Technologien lösen sie an acht Digi-Stationen spielerisch gestaltete Aufgaben und lernen auf diese Weise, dass die Digitalisierung nahezu alle Berufe beeinflusst.

 

Die Ernst-Göbel-Schule ist mit rund 1.200 Schülerinnen und Schülern sowie 125 Lehrkräften und pädagogischem Personal eine sehr große Schule. Dabei erstreckt sich das Schulgelände auf drei große Gebäude und eine Sporthalle. Eine weitere Sporthalle, die unter anderem für den Schulsport genutzt wird, befindet sich in fußläufiger Umgebung der Schule. Mitunter kommt es vor, dass sich Schülerinnen und Schüler beim Sport oder anderweitig verletzen, die Wege zur Schulgesundheitsfachkraft und ausgebildeten Krankenschwester Anika Weber können aber sehr lang sein. Deshalb plante Frau Weber bereits seit Längerem, für verletzte Schülerinnen und Schüler, die nur eingeschränkt gehfähig sind, einen Rollstuhl anzuschaffen.
 
Vor den Osterferien wurde Frau Weber von Adrian Knecht vom DRK Odenwaldkreis darüber informiert, dass es ein Sonderbudget für die Schulsanitätsdienste gebe und sie Bedarfsmaterial auflisten solle. In diesem Rahmen bat sie um ein Angebot für einen Rollstuhl beim Sanitätshaus Lock in Höchst i. Odw, das inzwischen seit 50 Jahren besteht. Statt aber ein Angebot zu versenden, wurde Frau Weber mitgeteilt, dass Rainer Lock, Inhaber des Sanitätshauses, entschieden habe, der Schule den Rollstuhl zu spenden.
Umso erfreulicher war nun die Übergabe des Rollstuhls am 5. Mai 2026. Auch Schulleiterin Marion Braun freute sich mit Frau Weber über die großzügige Sachspende, testete die Funktionen des Rollstuhls und bedankte sich herzlich bei Herrn Lock, der damit einen wichtigen Beitrag zur Schulgesundheit leistete.
 
Text und Foto: Anjali Friedrich
Text zum Foto: Rainer Lock übergibt den Rollstuhl an Schulleiterin Marion Braun (rechts) und Schulgesundheitsfachkraft Anika Weber (links).

Am Samstag, den 25. April, trafen sich engagierte Lehrkräfte der Ernst-Göbel-Schule zu einem ganztägigenErste‑Hilfe‑Kurs, den Schulgesundheitsfachkraft Anika Weber und Präventionsbeauftragte Aylin Lauterfeld gemeinsam organisiert hatten und der vom Deutschen Roten Kreuz professionell geleitet wurde. Zahlreiche Kolleginnen undKollegen haben dafür ihren Samstag freiwillig in der Schule verbracht, was zeigt, wie wichtig ihnen die Sicherheit derSchülerinnen und Schüler sowie die eigene Handlungssicherheit in Notfällen ist. Erste Hilfe im schulischen Alltag istvon großer Bedeutung, denn in vielen Situationen zählt jede Minute und richtiges, souveränes Handeln kann Lebenretten. Gut ausgebildete Lehrkräfte erhöhen die Sicherheit aller Lernenden, sie übernehmen Verantwortung und dienenals Vorbild, indem sie in Notlagen Ruhe bewahren und kompetent reagieren. Im Kurs wurde unter anderem die Herzdruckmassage inklusive Beatmung praktisch geübt; außerdem standen das Anlegen von Verbänden, das Versorgentypischer Schulverletzungen sowie das richtige Reagieren bei akuten Situationen wie Krampfanfällen oderAsthmaanfällen auf dem Programm.
Der Kurs machte deutlich, dass Wissen und praktische Fertigkeiten regelmäßig aufgefrischt werden müssen, denn nur sobleibt die Qualität der Hilfeleistung erhalten.
Die Teilnehmenden arbeiteten engagiert und mit Herzblut, übten realitätsnah und hatten beim Verbändeanlegen auchsichtbar Spaß (siehe Foto). In der Mittagspause stärkten sich alle an einem liebevoll zusammengestellten Buffet, zu demjede und jeder etwas beigesteuert hatte, ein schönes Zeichen der Kollegialität.
Ein besonderer Dank gilt Adrian Knecht vom Deutschen Roten Kreuz für sein Engagement und dafür, dass er einen Kursextra für das Lehrerkollegium angeboten hat. Des Weiteren danken die Organisatorinnen allen Lehrkräften, die ihreFreizeit investiert haben, um die Sicherheit der gesamten Schulgemeinschaft zu stärken. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass wesentlich mehr Lehrkräfte an dem Kurs teilnehmen wollten, als Plätze zur Verfügung standen. Dies zeigt, wie hoch das Verantwortungsbewusstsein im Kollegium der Ernst-Göbel-Schule ist und dass die Erste Hilfe als überaus wichtig eingestuft wird.
Da es wünschenswert ist, dass möglichst viele Menschen Erste Hilfe erlernen, um in Notfällen richtig reagieren zu können, bildet die Ernst-Göbel-Schule auch regelmäßig Schülerinnen und Schüler in Erster Hilfe aus, so wird jährlich im 7. Jahrgang eine Doppelstunde Wiederbelebung unterrichtet und auch die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter werdenregelmäßig geschult, sodass Erste‑Hilfe‑Kompetenzen in der gesamten Schulgemeinschaft verankert werden.
 
Text: Aylin Lauterfeld
Foto: Adrian Knecht
Text zum Foto: Verbände verbinden.

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