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Nachrichten

Es ist nicht zu übersehen: Narzissen, Krokusse und andere Frühblüher kündigen den Frühling an! Auch bei den Musikerinnen und Musikern ist die schöne Jahreszeit schon angekommen und es wird fleißig geprobt, denn die Frühlingskonzerte der EGS laden ein, den Frühling auch musikalisch zu genießen: Am Mittwoch, dem 25. März, und am Donnerstag, dem 26. März, musizieren MUSIX, Coro Belcanto Höchst im Odenwald, Boyzonly, die Mümlingtalspatzen und der Saxophonist Adrian Geist wieder um die Wette und freuen sich, Sie in der Aula der Schule begrüßen zu dürfen. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist wie immer frei, doch Spenden sind sehr willkommen, besonders aufgrund der anstehenden Konzert- und Wettbewerbsreise nach Barcelona im Herbst dieses Jahres, wo Coro Belcanto und Boyzonly bei dem internationalen Chorwettbewerb „Europa, deine Volkslieder“ antreten werden.
 
Text: Alexander Th. Link

Am 27.02.2026 fand in der 3. und 4. Stunde an der Ernst-Göbel-Schule Höchst im Odenwald der „Pirelli-Bewerbertag“ statt. Die Veranstaltung bot unseren Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Gelegenheit, sich intensiv mit beruflichen Perspektiven auseinanderzusetzen und direkt mit Vertreterinnen und Vertretern eines international tätigen Unternehmens ins Gespräch zu kommen.
Zu Gast waren Frau Erbacher, Frau Gerstenberg und Herr Heckmann von Pirelli. In insgesamt acht individuellen Gesprächen erhielten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten zu informieren und konkrete Fragen zu stellen. Jedes Gespräch dauerte etwa 15 Minuten und bot Raum für persönliche Vorstellungen, Fragen zu Anforderungen und Einblicke in den Berufsalltag.
Neben konkreten Bewerbungsgesprächen stand auch die Laufbahnberatung im Fokus. Schülerinnen und Schüler, die sich noch nicht ganz sicher waren, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten, konnten die Gelegenheit nutzen, ihre Interessen, Stärken und Perspektiven gemeinsam mit den Unternehmensvertretern zu reflektieren. Diese individuelle Beratung wurde von allen Beteiligten als besonders gewinnbringend wahrgenommen.
Pirelli Deutschland GmbH sucht für den Standort Breuberg engagierte Auszubildende und qualifizierte Fachkräfte, um auch in Zukunft erfolgreich aufgestellt zu sein. Umso wichtiger ist der frühzeitige Kontakt zu Schulen und potenziellen Nachwuchskräften.
Zwischen der Ernst-Göbel-Schule und Pirelli besteht bereits seit Jahren eine enge Kooperation, unter anderem im Bereich des 3D-Drucks. Zudem ist Pirelli regelmäßig bei der OBIT – den Odenwälder Berufs- und Informationstagen – vertreten, die im April erneut an der EGS stattfinden werden.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Erbacher, Frau Gerstenberg und Herrn Heckmann für ihr Engagement, die gelungene Gesprächsatmosphäre und die wertvollen Einblicke in die Berufswelt. Der „Pirelli-Bewerbertag“ war eine bereichernde Veranstaltung, die unseren Schülerinnen und Schülern wichtige Impulse für ihre berufliche Zukunft gegeben hat. Und wir hoffen auch im nächsten Jahr auf eine rege Teilnahme.
Text und Foto: Marcus Eilmes
Text zum Foto: Rege Gespräche beim „Pirelli-Bewerbertag“

Die beiden Realschulabschlussklassen der Ernst-Göbel-Schule verbrachten Anfang November eine intensive Studienfahrt in Berlin. Vier Tage lang bewegten sich die Schülerinnen und Schüler durch Orte, an denen deutsche Geschichte besonders dicht und unbequem spürbar wird. Im Mittelpunkt standen Erinnerungsorte des Nationalsozialismus, ergänzt durch Zugänge zur DDR-Vergangenheit.
Der Besuch der Topographie des Terrors bildete einen ersten Ausgangspunkt: Dort, wo einst Gestapo und SS ihre Zentrale hatten, rekonstruieren heute Dokumentationen die Mechanismen staatlicher Gewalt. In Sachsenhausen folgte eine Führung über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers – ein Programmpunkt, der vielen sehr nahe ging. Die Begegnung mit Überresten der Lagerstrukturen, mit Biografien und historischen Fakten führte zu Gesprächen, die über das reine Schulwissen hinausgingen.
Einen weiteren Schwerpunkt setzte die Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Die Schülerinnen und Schüler besuchten die Gedenkstätte in der Innenstadt nahe des Brandenburger Tors und erhielten im Museum am Stelenfeld eine Einordnung, die Fragen nach Verantwortung, Erinnerung und Gegenwartsbezug aufwarf.
Dies wurde durch Eindrücke der dokumentierten Einzelschicksale sehr verstärkt. Die Referentin machte den beiden Klassen ein besonderes Kompliment, indem sie ihnen erklärte, dass sie noch nie deutsche Schulklassen an einem Sonntag geführt habe.
Am Nachmittag folgte der Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Dort ging es um Menschen, die sich dem NS-Regime entgegenstellten – mit hohem persönlichem Risiko und oft tödlichen Konsequenzen. Besonders starke Emotionen löste bei den Teilnehmenden das Schicksal eines Jugendlichen aus, der für das Verfassen und Verteilen von Flugblättern mit siebzehn Jahren enthauptet wurde.
Ein weiterer Block der Fahrt widmete sich der Geschichte der DDR. Die Gedenkstätte Hohenschönhausen, das ehemalige zentrale Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit, konfrontierte die Schülerinnen und Schüler mit Haftbedingungen, Verhörtechniken und der Funktionsweise politischer Repression. Die Führung machte klar, wie fein die Grenze zwischen staatlicher Kontrolle und offenem Unrecht verlaufen kann – und wie lange sich solche Strukturen im kollektiven Gedächtnis halten.
Ergänzt wurde das Programm durch einen historischen Rundgang durch Berlin-Mitte, einen Besuch im Deutschen Bundestag und Einblicke in aktuelle politische Debatten im Futurium. Diese Mischung aus historischen und gegenwartsbezogenen Lernorten verdeutlichte, wie stark politische Systeme, Freiheitsrechte und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verflochten sind.
Die Fahrt verlangte den Jugendlichen inhaltlich einiges ab. Viele Eindrücke wirkten nach, manche Gespräche liefen bis in den Abend hinein weiter. Genau darin lag der Wert dieser Tage: Die Schülerinnen und Schüler konnten Geschichte an ihren Originalorten erfahren – unbequem, komplex und ohne Filter.
Text: Matthias Trumpfheller

Ab dem Schuljahr 2026/27 können Schülerinnen und Schüler des Gymnasialzweiges neben Französisch und Latein auch Spanisch als zweite Fremdsprache ab Jahrgang 7 wählen. Die Gesamt- und Schulkonferenz haben der Einführung nach Abstimmung mit der Schülervertretung und dem Staatlichen Schulamt ausdrücklich zugestimmt. Mit Englisch wird weiterhin als erster Fremdsprache in Jahrgang 5 begonnen.
In den vergangenen Jahren war aus der Elternschaft wiederholt der Wunsch nach einem erweiterten Sprachenangebot geäußert worden. Mit der Einführung von Spanisch reagiert die Schule auf diese Nachfrage und stärkt zugleich ihr sprachliches Profil. Auf einem Elternabend der 6. Gymnasialklassen am 18.03.2026 werden das neue Angebot sowie der Einwahlmodus der künftig drei zweiten Fremdsprachen vorgestellt.
In der gymnasialen Oberstufe wird Spanisch weiterhin ab der E-Phase neu beginnend angeboten. Damit erhalten neben Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auch Schülerinnen und Schüler des Realschulzweiges beim Übergang in die Oberstufe die Möglichkeit, Spanisch als zweite Fremdsprache zu wählen. Ein modernes Lehrwerk wird derzeit von der Fachschaft ausgewählt und in das Curriculum integriert.
Die Ernst-Göbel-Schule freut sich, ihren Schülerinnen und Schülern künftig mit Spanisch, Französisch und Latein eine noch größere Wahlfreiheit im Fremdsprachenbereich zu bieten.

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