Eigentlich gehört das Lesen zu den Grundfertigkeiten von Schülern, aber wie die letzte Pisa-Studie belegt, nimmt die Fähigkeit des Lesens und des Leseverständnisses bei den Schülern in Deutschland ab. So ist der Vorlesewettbewerb für Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen ein wichtiger Gradmesser, um die Lesekompetenz zu überprüfen.

Der jährlich stattfindende Wettbewerb wird auf verschiedenen Ebenen ausgetragen, wobei die besten Vorleser dann die nächste Ebene erreichen. Zunächst einmal ermittelten die Deutschlehrer der 6. Klassen auf Klassenebene den besten Vorleser bzw. die beste Vorleserin. Die qualifizierten Schüler und Schülerinnen treten dann beim Schulentscheid gegeneinander an. Im direkten Vergleich wird dann der Schulsieger bzw. die Schulsiegerin ermittelt, um die Schule dann beim Kreisentscheid zu vertreten.

Am Montag war es an der Ernst-Göbel-Schule soweit, die Finalisten kämpften um den Sieg im Vorlesewettbewerb. Dies ist übrigens alles andere als leicht, denn neben einem fremden Text müssen die Schüler auch einen selbst ausgewählten Text vortragen. Bewertet werden dann nicht nur deutliches und fehlerfreies Lesen, sondern auch Betonung sowie die Einbeziehung des Publikums durch Augenkontakt.

Ganz wichtig für die Höchster Schule ist dabei auch, dass alle Schulformen Teilnehmer ins Rennen schickten, so gab es im separaten Wettbewerb der Förderschule mit Bozan Yildirim, Nefise Sitmats Sali und Nildem Chasan gleich drei überzeugende Vorleser, die die Jury überzeugen konnten.

Im Bereich der Haupt- und Realschule sowie des Gymnasiums waren die Podiumsplätze fest in weiblicher Hand. Den 3.Platz erreichte Mina Cayir aus der HR 6a, die aus dem Buch „Freat Street-Eingeschlossen“ von R. L. Stine vorlas. Platz 2 ging an Leni Müller aus der G6c, die mit ihrem Auszug aus dem Buch „Die drei!!! - Vier Pfoten in Gefahr“ von M. Sol die Jury überzeugte. Siegerin im Vorlesewettbewerb und damit die Vertreterin der Ernst-Göbel-Schule auf Kreisebene wurde Malin Brunner aus der G6c, die sich für das Buch „Mir Sammy und der Hoteldieb“ von W. Van Damen entschieden hatte. Die Sieger wurden nicht nur mit einer Urkunde, sondern auch mit einem Buchpreis belohnt, den Schulleiter Ralf Guinet den stolzen Siegern überreichte.

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Sie freuen sich über den Sieg von links nach rechts: Schulleiter Ralf Guinet, Mina Cayir, Leni Müller, Schulsiegerin Malin Brunner und die Organisatorin des Wettbewerbs Fanny Grabs.

Text: Thomas Raupach

Foto: Kerstin Knapp

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