Am Mittwochabend präsentierte sich die Ernst-Göbel-Schule in Höchst bei ihrem „Tag der offenen Tür“ bunt, vielfältig und engagiert. Diesem Großereignis, zu dem auch die Eltern und alle an der Schule Interessierten eingeladen waren, waren zwei Projektwochen vorangegangen. In diesen zwei Wochen konnten sich Schüler und Schülerinnen in ganz verschiedene Projekte einwählen und dort unter Anleitung ihrer Lehrer tätig werden. Der pädagogische Sinn einer solchen Projektarbeit ist offensichtlich, denn anders als im normalen Schulalltag, wo der Lernstoff vorgegeben ist, hatten die Schüler hier die Möglichkeit, eigenen Interessen und Hobbys zu folgen. So wurden von einer Gruppe Wandschmuck und Holzspielzeuge gefertigt und verkauft, während sich andere Schüler und Schülerinnen mit der Herstellung von Kosmetika auseinandersetzten und diese selbst produzierten. Dass man aus Plastikmüll auch Kunstwerke anfertigen kann, konnten die Besucher ebenso erfahren wie wichtige Fakten über die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die zuvor von einer Projektgruppe besucht worden war. Mit ein bisschen Glück konnte man auch einiges gewinnen, so hatte der neugegründete Förderverein regen Zuspruch bei seinem „Glücksrad“ und die SEGS (Schülerzeitung) machte beim Büchsenwerfen lautstark auf sich aufmerksam. Abenteuerlich wurde es dann im „Escape-Room“, wo es darum ging, durch das Lösen verschiedener Rätsel einen Ausgang zu finden. Auch im Bereich der Digitaltechnik gab es einiges zu sehen, so hatten Schüler einen Flipperautomaten selbst gebaut und programmiert, aber auch das Spiel „Stein, Schere, Papier“ wurde von Schülern in einer selbstgebastelten und programmierten Version vorgeführt. Analog, aber nicht weniger wichtig war ein anderes Projekt, das sich die Verbesserung der Handschrift auf die Fahne geschrieben hatte und damit den Nerv vieler Lehrer, aber auch Eltern getroffen hatte. Hochinteressant waren die Ergebnisse von Schülerbefragungen rund um das Thema Schule. Hier konnte man ungefiltert und graphisch hervorragend aufbereitet die Vorzüge, aber auch einige Mängel an der Ernst-Göbel-Schule erkennen. So beschwerten sich alle befragten Schüler und Schülerinnen über die sehr hohen Preise für Backwaren beim Schulbäcker und in der Mensa, was zwei Schüler zum Anlass nahmen, in bester Straßenmusikermanier mit ihren Gitarren für ein wenig „Mensageld“ zu musizieren. Tolle Musik- und Tanzauftritte auf einer extra aufgebauten Bühne heizten die gute Stimmung dieses Tages weiter an, sodass man froh war, dass die Freiwillige Feuerwehr, die sich mit einem großen Leiterwagen präsentierte, mit ihren Schläuchen auch für ein wenig Abkühlung sorgte.

Schule ist mehr als nur das Lernen des Schulstoffes. Schule bedeutet auch die Förderung der verschiedenen Talente und Interessen der Schüler und Schülerinnen, die Zusammenarbeit zwischen Schülern verschiedener Jahrgangsstufen und die gegenseitige Unterstützung bei Problemen. Wer an diesem Tag in der Ernst-Göbel-Schule war, konnte erleben, mit wieviel Engagement Schüler und Lehrer diese Vorstellungen einer guten Schule umgesetzt haben.

Einen vielbejubelten Auftritt hatte die Schülerband der Ernst-Göbel-Schule

Text und Foto: Thomas Raupach

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