Wenn die Zeugnisse verteilt sind, ist nicht nur für die Schüler die Schule zu Ende, für fünf beliebte Lehrer und Lehrerinnen der Ernst-Göbel-Schule in Höchst geht auch ein langes und erfolgreiches Berufsleben zu Ende.

Kurt Frech, der in Höchst Deutsch und Politik in der Oberstufe unterrichtet hat, arbeitete nach seinem Studium in Berlin und Marburg zunächst lange Zeit für das Darmstädter Echo, bis er schließlich als Lehrer in der Georg-Ackermann-Schule in Rai-Breitenbach tätig werden konnte. Für die Zeit nach der Pensionierung hat sich Frech vorgenommen, wieder mehr zu lesen und mit seiner Lebenspartnerin viel zu reisen.

Carla Pollinger, die in Frankfurt studiert hat und seit 1992 an der Ernst-Göbel-Schule als Haupt- und Realschullehrerin mit den Fächern Deutsch und Englisch unterrichtet hat und auch 10 Jahre im Personalrat tätig war, betont vor allem das rasante Wachstum der Schule. Ihr lag besonders das Konzept einer Gesamtschule am Herzen, die allen Schülern gute Möglichkeiten bietet, ihre persönlichen Fähigkeiten zu entwickeln. Auf viel Zeit für ihre Familie sowie Rad- und Wandertouren freut sich die Pensionärin.

Seit 1975 war Elke Heim an der Ernst-Göbel-Schule. Nachdem sie in Kassel studiert hatte, ging sie als Haupt- und Realschullehrerin nach Höchst, wo sie nahezu alle Fächer unterrichtet hat, die den Schulalltag ausmachen. Neben ihrer Tätigkeit war sie auch im Personalrat und viele Jahre als Vertrauenslehrerin in der Schule engagiert. Als sie an der Ernst-Göbel-Schule anfing, so betont sie, waren es 350 Schüler und 35 Lehrer. Heute hat die Schule nahezu 1200 Schüler und über 100 Lehrer. So engagiert Frau Heim in der Schule agierte, so plant sie auch ihre „Unruhestand“ mit Zielen wie Polnisch lernen, ein Musikinstrument erlernen und langen Aufenthalten auf ihrem Bauernhof in Masuren.

Biologie und Sport für das gymnasiale Lehramt hat Rolf Kühner in Marburg studiert. Weil in den 80er Jahren ein Einstellungsstop im Land Hessen herrschte, musste sich Herr Kühner eine andere Tätigkeit suchen und arbeitete so in der Pharmaindustrie. Vor 15 Jahren kam er dann doch in den Schuldienst an die Ernst-Göbel-Schule. Das Arbeiten sowohl mit Schülern der Unterstufe als Klassenlehrer als auch mit Schülern der Oberstufe empfand Kühner immer als spannend und äußerst abwechslungsreich. Sport und Reisen sind die Dinge, mit denen sich Kühner nun verstärkt beschäftigen will.

Mit Christel Franke, die ihr Abitur in Groß-Umstadt gemacht hat und anschließend an der TH Darmstadt Mathematik und Chemie für Gymnasien studiert hat, verliert die Ernst-Göbel-Schule eine waschechte Odenwälderin, die seit 1990 an der Ernst-Göbel-Schule und davor schon 12 Jahre in Reichelsheim tätig war. Der Aufbau des Gymnasialzweiges und der Oberstufe lagen ihr besonders am Herzen. Da die passionierte Tennisspielerin auch sportliche Aktivitäten für sehr wichtig hält, war sie maßgeblich an der Einführung der Skifreizeiten an der Ernst-Göbel-Schule beteiligt. Dementsprechend sind Reisen, Familie und Tennis die Dinge, mit denen sich Frau Franke nach der Pensionierung intensiver beschäftigen möchte.

Wie der kommissarische Schulleiter Hartwig Schneider auf der Verabschiedung der Kollegen betonte, wird die Schule ein wenig ärmer sein ohne diese Kollegen, die das Geschick der Ernst-Göbel-Schule für viele Jahre mitbestimmt haben.

Sie freuen sich auf den wohlverdienten Ruhestand: von links Kurt Frech, Christel Franke, Rolf Kühner, Carla Pollinger, Elke Heim und der kommissarische Schulleiter Hartwig Schneider.

Text und Foto:  Thomas Raupach

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