Der Hintergrund

Dem Ergebnis einer Studie der TUI-Stiftung aus 2017 zufolge, bekennt sich die große Mehrheit der Jugendlichen in Europa zur Europäischen Union. Allerdings zeigen die Zahlen auch, dass die Zustimmung auf wackeligen Füßen steht. Europa ist für die Jungen in erster Linie ein Zweckbündnis, berichtet Martin Mair vom ARD-Haupt­stadtstudio. Auch wenn "Pulse of Europe" seit ein paar Wochen Tausende auf die Straße treibt, die Mehrheit der Jugend Europas geht hart mit der EU ins Gericht. Zu bürokratisch, viel Macht in Brüssel, zu wenig Mitsprache...

Alarmierende Zahlen, findet Thomas Ellerbeck, Chef der TUI-Stiftung. Nach seiner Ansicht müssten die Vorteile Europas besser erklärt werden. "Das ist Europa wert, denn Europa ist eine der größten Errungenschaften nach dem Zweiten Weltkrieg. Wir müssen alle mehr investieren, um dieses großartige Projekt Europa besser zu erklären und verständlich zu machen."

Zu lange, so Ellerbecks Fazit, wurde der Kitt auf Basis von gemeinsamen Werten für selbst­ver­ständlich gehalten. Vielleicht auch, weil junge Europäer das Gefühl haben, zu wenig mitreden zu können. Und nur eine gute Hälfte hält die Demokratie noch für die beste Staatsform.

www.tui-stiftung.de/unsere-projekte/junges-europa-2017 letzter Aufruf, 02.10.17

 

Die Termine für die Aufführungen sind:

Premiere 10.11., 19.30 Uhr Auftritt
1. Aufführung 11.11., 19.30 Uhr Auftritt
2. Aufführung 15.11. , Auftritt 18 Uhr FÜR KLASSEN/GRUPPEN
3. Aufführung 17.11., Auftritt 19.30 Uhr
4. Aufführung 18.11, Auftritt 19.30 Uhr

Der Konflikt

Apollon:            Brutal und skrupellos betreibt die Menschheit die Ausbeutung ihrer selbst.

Athene:             Als hätten sie nicht die Fähigkeit, sich selbst zu respektieren.

Hera:                 Das, was sie mit sich selbst und der Erde veranstalten, ist schlicht barbarisch und abstoßend!

Demeter:           Manchmal scheint es, als haben die Menschen allen Mut und alle Hoffnung verloren.

Kronos:             Wir haben seit den Tagen des trojanischen Krieges und Odysseus nicht mehr eingegriffen.

Dionysos:         Und wir hätten oftmals Grund dazu gehabt,

Aphrodite:        aber wir können nicht mehr zusehen...

Artemis:            Wir haben schon zu oft zugesehen!

Fast alle:            Wir müssen wenigstens Europa retten!

Einige wenige:  Schon wieder!

Die Figuren

Seit dem Verlassen der Erde, auf dem Olymp in ihren göttlichen Villen am Pool liegend, streiten die Götter über die Rettung Europas. Sowohl die Planung der Rettungsaktion als auch die Kontakt­aufnahme mit den Menschen gestalten sich erwartet schwierig. „Errare divinum est“, die neue Eigenproduktion der TEGS, zeichnet in ihrer Geschichte von Menschen und Göttern beide Figuren­gruppen recht menschlich. Die Menschen selbst, rein zufällig Odenwälder Jugend­liche, wissen auch nicht so recht, was da eigentlich zu retten ist. Europäische Werte? Oder doch eher nationale Interessen? Deshalb wurden im nahe gelegenen Darmstadt Interviews gemacht, die zur Figuren­entwicklung genutzt wurden.

Das Thema:

Was ist Europa? Ein historisch aufgeladenes, politisches und kulturelles Konzept oder bloß ein geografischer Ort? Der Gründungsmythos, Zeus, der als Stier verkleidet, die phönizischen Jungfrau Europa entführt, findet im Stück der TEGS eine eigene Interpretation: Jenseits des unerreichbaren Olymps zeugen Europa und Zeus heimlich viele Kinder. Europa liegt nicht gelangweilt an der Götter Pool, hat kein natur- oder gottgegebenes Schicksal, sondern muss ihr Leben selbst gestalten.

Die Handlung

spielt vorwiegend auf dem Olymp, dem Ziel der Reise der Menschen, wo sie den Beistand göttlicher Kräfte für die Gestaltung Europas erhoffen, den die von Athene didaktisch und methodisch geschulten Götter gerne vermitteln. Neben Demo­kratie und Sprachunterricht erleben die Menschen auch eine fächer­über­grei­fende ökologische Podiums­diskussion. Eine für die Menschen in dieser Form un­er­war­tete Unterstützung…

Die TEGS Inszenierung

Was wollen die TEGS mit diesem Stück zu Europa?

- Wir fragten uns, ob Europa mehr als nur ein Binnenmarkt oder der westliche Teil der Eurasischen Kontinentalplatte ist? Oder nur eine Zweck­beziehung einiger Staaten, um keinen Zoll mehr zu bezahlen?

- Bewegen, Animieren, Missstände auf­zeigen, etwas verändern, die Leute auf­wecken und politisch werden

- Wir wollen auf die Politikverdrossenheit der Jugend reagieren, die für uns ver­schwin­dend geringen Mitbestimmungs­möglich­keiten abbilden und die man­gelnde Kompetenz vieler Politiker, Initiative für drängende Probleme zu ergreifen, auf­zei­gen.

Auf der Suche nach einer Form des Begreifens der komplexen Zusammen­hänge um Europa ent­schieden sich die TEGS für das direkte Verhandeln gesell­schaftlicher und politischer Themen auf der Bühne. Mit viel Musik wird eine unterhaltsame, die Probleme unserer Zeit spiegelnde Geschichte erzählt, die sich direkt und zeitbezogen einmischt.

Sponsor der EGS:

Sparkasse Odenwaldkreis

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